COPD Lungenerkrankung

STMedical stärkt und baut Lungen auf

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist weltweit
die 4. häufigste zum Tode führende Erkrankung. Tendenz steigend!

Nur zur Info. Zum Tode führende Umstände:
Nr. 1 koronare Herzkrankheiten (Herzinfarkt)
Nr. 2 Krebserkrankungen
Nr. 4 Lungenerkrankungen wie COPD
Nr. 5 Hirnschlag
Nr. 6 Unfälle
Nr. 7 Alzheimer
Nr. 8 Diabetes

Nun was liegt auf Platz 3? Die Medikamente!

COPD wird durch eine teilweise bleibende Atemwegsverengung mit gleichzeitigen Entzündungsreaktionen, chronischem Husten und übermässiger Schleimproduktion charakterisiert. Die Erkrankung entsteht schleichend und betrifft primär das Atmungssystem. Daneben treten auch so genannte systemische Begleiteffekte auf (z.B. Gewichtsverlust, Muskelschwächen, Herzkreislauferkrankungen), welche wesentlich zum Schweregrad der Erkrankung beitragen. Ein entscheidender Risikofaktor ist der chronische Konsum von Rauchwaren (Zigaretten etc.) und ebenfalls Bewegungsangel. Es erstaunt daher wenig, dass 8 von 10 COPD Patienten langjährige Raucher sind.

Doch auch ungesunde Ernährung kann Lungen stark verschlacken. Rauchen, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung lassen Lungenmuskultur schwächen. Die Lungen selber «verkleben» regelrecht. Sie verkümmern, können nicht mehr korrekt funktionieren. Die kleinste Anstrengung wird zur Tortur. Noch einfacher gesagt: Die Lungen schlafen ein.

Wie behandelt die Schulmedizin?

  • Rauchstopp
  • Bewegung (Hometrainer, Nordic Walking, spazieren, Gymnatsik, evtl. noch Yoga), pulmonale Rehabilitation, dazu gehören auch Enstpannungsübungen.
  • Medikamente (Kortison, Schleimlöser) und Sauerstoffdauertherapie bis zu chirurgischen Eingriffen (Lungentransplantation, Teilentfernung der Lunge…). Seh roft wird das Medikament Spiriva verschrieben: Die Nebenwirkungen sind: Mundtrockenheit, Verstopfung, Hefepilzinfektionen, Nasennebenhöhlenentzündung, Rachenentzündung, Nasenbluten, Allergische Reaktionen mit Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht und Wassereinlagerungen im Gewebe; Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Herzklopfen, Herzrasen…
  • jährliche Grippeimpfung (obwohl bis heute keine Grippeimpfung positiv gewirkt hat, von mehreren Labors wissenschaftlich belegt).

Unsere Living Nature® Atemfreitherapie:

Atmungsmuskeldefizite effektiv angehen und dafür
sorgen, dass Lungen wieder aktiviert, gestärkt werden
und normal funktionieren können

Ein Kernaspekt dieser Erkrankung ist die reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit mit Atemnot, welche sich nicht nur bei körperlicher Aktivität sondern in vielen Alltagssituationen (z.B. Treppensteigen) als einschränkend erweist und die Lebensqualität vermindert. COPD Patienten verbringen nur gerade etwa 5 bis max. 30% der Zeit am Tag stehend oder gehend. Aktive Gesunde verbringen beinahe 50%. Ursächlich wirken die strukturellen und funktionellen Grunderkrankungen der Lunge im Zusammenspiel mit systemischen Begleiterkrankungen.

Dazu gehört auch die spezifische Atmungsmuskelschwäche. Diese entsteht durch ein Ungleichgewicht aus erhöhter Atmungsmuskellast (z.B. infolge Verengungen der Atemwege) und reduzierte Tragfähigkeit der Atmungsmuskeln. Chronische Überblähung der Lunge durch erschwertes Ausatmen, kortisonhaltige Medikamente, schlechte körperliche Leistungsfähigkeit, ineffiziente Belüftung der Lunge etc. können diese weiter senken.

Gerade deshalb empfiehlt sich eine spezifische Therapie der Ein- und Ausatmungsmuskulatur bei Atmungsmuskel bezogenen Defiziten. In verschiedenen aktuellen wissenschaftlichen Übersichtsarbeiten zur pulmonalen Rehabilitation wird die Atmungstherapie als eine sinnvolle Ergänzung zur gängigen COPD -Therapie erachtet.

Bei Lungenkrankheiten und/oder Verschreibungen vom Arzt zahlt
die Krankenkasse die Miete oder den Kauf eines STMedicals

So ist die Abwicklung:

Lassen Sie von Ihrem Arzt das Verordnungsformular –
STMedical® ausfüllen und unterschreiben… hier…

Wenn Ihr Hausarzt das Formular ausfüllt können Sie den STMedical® nur mieten.
Die Miete kostet für 90 Tage, komplett inkl. Schulung Fr. 656.–.
Vereinbaren Sie mit uns einen Schulungs- und Informationstermin und bringen Sie die Verordnung von Ihrem Arzt unterschrieben mit. Sie zahlen uns Fr. 656.– (Barzahlung, Postfinance-Karte). Wir überreichen Ihnen nach der Schulung den für Sie passenden STMedical®. Senden Sie dann die Verordnung Ihrer Krankenkasse zu. Die Zahlung erfolgt dann von Ihrer Krankenkasse an Sie.
Sie möchten zuerst das OK Ihrer Krankenkasse. Hier die entsprechenden MiGel Nr. 14.03.11.00.2 L, 14.03.11.01.3 L, 14.03.11.02.3 L und 14.03.11.03.3
Bei Problemen kann sich Ihre Krankenkasse auch mit uns in Verbindung setzen.
Beim einem eventuell späteren Kauf wird die Miete vom Kaufpreis abgezogen

Wenn ein Facharzt für Lungen das Formular ausfüllt können Sie den STMedical® kaufen.
Der Kaufpreis inkl. Schulung Fr. 1’880.–.
Der Kaufpreis ohne Schulung Fr. 1’680.–.
Eine Schulung ist zu empfehlen.
Die Vorgehensweise ist gleich wie oben bei der Miete beschrieben.
Die entsprechenden MiGel Nr. 14.03.11.00.1 L und 14.03.11.03.3

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns an.

  • Sollte Ihr Arzt die Therapie ohne eine für Sie befriedigende Erklärung nicht unterstützen, melden Sie sich bei uns. Wir vermitteln Ihnen gerne einen Arzt, welcher von den positiven Effekten weiss, und beurteilen kann, ob eine Therapie mit dem STMedical für Sie sinnvoll ist.

In Deutschland zahlt die Krankenkasse bei einer Zusatzversicherung. Klären Sie vorher ab, was übernommen wird.

Sie möchten den STMedical® einfach kaufen, hier…
Ein Handbuch ist dabei.

Atemtherapie

Beispielplan der STMedical® Atemfreitherapie bei COPD:

  • Vorbereitung für das Atemtraining (Dauer ca. 3 Tage), schonend und in Ruhe
  • Einstiegsphase (Dauer: 1-2 Wochen)
    Therapie 3-4 x pro Woche während ca. 5 Minuten bei tiefer Intensität
  • Aufbauphase (Dauer: 1-2 Wochen)
    Therapie 4-5 x pro Woche während ca. 10-15 Minuten bei mittlerer
    – hoher Intensität
  • Zielphase
    Therapie 2-3 x pro Woche während ca. 15-30 Minuten bei
    mittlerer – hoher Intensität

Der STMedical® kann einfach und effektiv in die Rehabilitation integriert werden. In der Therapie werden durch forciertes Ein- und Ausatmen Zwerchfell-, Bauch-, Zwischenrippen-, Brust-, Hals/Nacken- und Rückenmuskulatur gezielt angesprochen. Ausdauer-, Kraft- und Koordinationsdefizite werden so effektiv angegangen. Verschleimungen lösen sich bereits nach wenigen Minuten, ohne dass Sie Medikamente einnehmen müssen. Sie können problemlos abhusten.

Optimal findet die Einweisung durch medizinisches Fachpersonal statt. (Kann Ihnen Ihr Arzt nicht weiterhelfen, wir helfen Ihnen.) Dank der einfachen Bedienung kann der STMedical® schon nach kurzem selbständig und überall eingesetzt werden – ob stationär in der Klinik, ambulant in der Therapie oder individuell zu Hause. Eine regelmässige Anwendung steigert den Erfolg.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur STMedical® Atmungstherapie

Wissenschaftliche Studien belegen bei COPD Patienten die Steigerung der Lebensqualität, der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Kraft- und Ausdauerkomponenten der Atmungsmuskulatur. Weitere unabhängige Arbeiten unterstützen diese Resultate.

Facts

  • Signifikante Steigerung der Atmungsmuskelausdauer und -kraft
  • Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit (6-Minuten Gehtest: +58 m)
  • Steigerung der Lebensqualität

Wissenschaftliche Dokumente:

  • TA Scherer et al., Am J Crit Care, Med 2000; 172: 1709-1714
  • U Boutellier, ETH und Universität, Zürich (CH), Essay 2007
  • EL Geddes et al., Respir Med, 2008; 102: 1715-1729

Unsere Living Nature®
Atemfreitherapie

In unserer Sprechstunde informieren wir Sie über:

  • Die Grundvoraussetzung: Wie können Sie dafür sorgen, dass Ihre Lungen nicht mehr verschlacken und verschleimen?
  • Mit einer gesunden Ernährung kann COPD verhindert werden und wenn die COPD-Erkrankung bereits diagnostiziert wurde gemindert oder sogar geheilt werden. Wir informieren Sie ausführlich.
  • Wie Sie in Bewegung kommen und vor allem welche Bewegung sinnvoll ist.
  • Wie Sie Ihren Stoffwechsel optimal fördern.
  • Wie Sie korrekt atmen mit zusätzlichen Atemtherapieübungen.
  • Wie funktioniert der STMedical®. Die Krankenkassen zahlen die Kosten dieser Atemtherapie.
  • Wie Sie Übergewicht ohne Diäten sicher abbauen, ohne Magen-Bypass oder Magenband.
  • Natürlich gehört auch der Rauchstopp dazu.

Fazit unserer Therapie: Sie lernen wieder Ihren Körper aufleben zu lassen. Ihre Lungenmuskulatur zu stärken und Ihre Lungen normal zu benutzen. Kommen Sie nicht zu spät in unsere Sprechstunde. Die ärztlichen Massnahmen mit Sauerstoffzufuhr versorgen wohl den Körper mit Sauerstoff, doch Ihre Lungen werden so nicht gestärkt. Die Zufuhr direkt in die Luftröhre kann immer wieder Entzündungen auslösen oder Patienten leiden immer mal wieder an bakteriellen Infektionen. Das muss nicht sein.

Unsere zusätzliche Living Nature® Atemfreitherapie ist beim Kauf eines ST Medicals inbegriffen und kann bis zu 2 Stunden dauern.

Terminvereinbarung:
Für einen Termin in unserer Sprechstunde kontaktieren Sie uns per
Telefon unter 056 443 39 35, 09.00 – 18.00 Uhr
oder Sie senden uns dieses Kontaktformular…, ausgefüllt zu.

Erfolgreiche Atemtherapie –
ein Essay von Prof. Dr. med. em. Urs Boutellier

Ursprünglich war das Atmungstraining für gesunde Sportler konzipiert worden. Bald zeigte sich, dass auch Patienten von einem isolierten Training der Atmungsmuskeln profitieren können. Grundsätzlich muss man ein Krafttraining der Atmungsmuskeln (Atmen gegen Widerstand) von einem Ausdauertraining (Hyperventilation) unterscheiden. Bei einer Hyperventilation (z.B. hastiges Aufblasen einer Luftmatratze mit dem Mund) wird es einem schwindlig. Um das zu vermeiden, muss man der Einatmungsluft CO2 zuführen. Dank der Rückatmung macht das der Patient mit Hilfe des STMedical selber. Mit dem STMedical kann also intensiv ohne Schwindelgefühl sowohl Ein- als auch Ausatmungsmuskulatur gekräftigt werden.

Warum ist das bei Patienten mit „chronic obstructive pulmonary disease (COPD)“ wichtig? Meist haben COPD-Patienten eine Atmungsmuskelschwäche. Diese respiratorische Muskelschwäche entwickelt sich höchstwahrscheinlich wegen der reduzierten körperlichen Aktivität der COPD-Patienten aufgrund von Atmungsschwierigkeiten. Anderseits sind bei fortschreitender Krankheit oft Behandlungen mit Cortison oder verwandten Substanzen notwendig, die als Nebenwirkung die Muskeln schwächen.

Schwache Atmungsmuskeln beeinträchtigen sowohl das Aushusten von Schleim als auch die körperliche Leistungsfähigkeit, was zu einem Teufelskreis führt. Beides geht oft mit einer reduzierten Lebensqualität einher. Deshalb hat man immer wieder versucht, bei COPD-Patienten ein muskelkräftigendes Atmungstraining anzuwenden. Dies wurde aber erst mit handlichen Atmungstrainingsgeräten möglich. Es stellen sich signifikante Verbesserungen bezüglich Atmungsausdauer, Atmungskraft (Inspiration und Exspiration), körperlicher Leistungsfähigkeit und Lebensqualität ein (Scherer et al., 2000). Bei der Kontrollgruppe, die eine Art inspiratorisches Krafttraining auf niederem Niveau hätte absolvieren sollen, wurden ebenfalls leichte Trainingseffekte erzielt, weil sich die Patienten der Kontrollgruppe nicht an die zurückhaltenden Vorgaben hielten und intensiver als gewünscht trainierten. So verbesserten sie ebenfalls Atmungskraft (aber nur die Inspiration) und Lebensqualität, allerdings beides auf einem signifikant tieferen Niveau als mit dem Atmungsmuskelausdauertraining (Scherer et al., 2000).

Troosters et al. (2005) haben in einer Übersichtsarbeit herausgefunden, dass pulmonale Rehabilitationsmassnahmen bei COPD-Patienten den grössten therapeutischen Effekt haben. Unter den Rehabilitationsmassnahmen wird auch ein Training der Atmungsmuskeln als sinnvoll erachtet. Die Autoren schlagen vor, dass man bei COPD-Patienten je nach Schwere der Krankheit verschiedene Massnahmen miteinander kombinieren soll, um die besten Therapieresultate zu erzielen.

Ein weiteres Anwendungsfeld des STMedical ist das Schnarchen. Wenn die störenden Geräusche aus dem Rachenbereich kommen, sind schwache Rachenmuskeln dafür verantwortlich. Mit dem STMedical können auch diese Muskeln gestärkt werden und das Schnarchen verschwindet oder nimmt stark ab (unpublizierte Dissertation). Von da ist es dann nicht mehr weit zur Idee, auch eine Schlafapnoe mit dem STMedical therapieren zu können. Allerdings liegen dazu meines Wissens noch keine Studien vor.

Scherer TA, Spengler CM, Owassapian D, Imhof E, Boutellier U: Respiratory muscle endurance training in chronic obstructive pulmonary disease. Am. J. Respir. Crit. Care Med. 162: 1709-1714, 2000.

Troosters T, Casaburi R, Gosselink R, Decramer M: Pulmonary rehabilitation in chronic obstructive pulmonary disease. Am. J. Respir. Crit. Care Med. 172: 19-38, 2005.

Medizinische Referenzen zum STMedical:
Wissenschaftliche Publikationen